Forderungen der Lebenshilfe an die Politik

Copyright: Lebenshilfe / David Maurer

Schutz und Hilfen für Menschen mit Behinderung in der Pandemie

Die Corona-Krise stellt uns alle vor noch nie gekannte Herausforderungen. Gleichzeitig machen wir die schmerzliche Erfahrung, dass Menschen mit Behinderung und ihre Familien in besonderer Weise von der Pandemie betroffen sind, aber dennoch nicht bei allen Maßnahmen angemessen berücksichtigt werden. Zudem wird deutlich, dass Inklusion – die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung – in unserer Gesellschaft noch längst nicht fest verankert ist. Es ist wichtig, aus den Erfahrungen der Corona-Pandemie zu lernen, um für vergleichbare Ausnahmesituationen in Zukunft von Beginn an besser gewappnet zu sein.

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe fordert:

  1. Bei allen staatlichen Maßnahmen zur Bekämpfung oder Begleitung der Corona-Pandemie ist zu überprüfen, welche Auswirkungen sie auf Menschen mit Behinderung und ihre Familien haben. So sind Menschen mit Behinderung und betreuende Angehörige bei der Impfung sowie dem Zugang zu Corona-Tests besonders zu berücksichtigen.
  2. Notunterstützungen sowie die Erhebung und Anerkennung pandemiebedingter Unterstützungsbedarfe sind sicherzustellen.
  3. Der Bundesgesetzgeber soll sich mit der pandemiebedingten Ausnahmesituation im deutschen Gesundheitswesen befassen und Regelungen treffen, unter welchen Rahmenbedingungen knappe intensivmedizinische Behandlungsressourcen in schwierigen Ausnahmesituationen verteilt werden.
  4. Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie sollten ausgewertet und Handlungskonzepte entsprechend überarbeitet werden, um für vergleichbare Ausnahmesituationen in Zukunft von Beginn an besser gewappnet zu sein.

Die Forderungen der Lebenshilfe im Überblick

Aktuelles - Infos - Veranstaltungen

Fast zwei Jahre haben wir auf diesen Tag gewartet, bis es im Juli diesen Jahres endlich wieder hieß: Auf zu den Karl-May-Festspielen. Aufgrund der Pandemie konnten wir im letzten Sommer leider nicht nach Elspe fahren. Umso größer war die Freude, als klar war; die Karl May-Festspiele finden wieder statt und wir sind dabei! Die Begeisterung...

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Nach fast 30 Jahren verabschiedet sich Marianne Schwichtenberg von der Lebenshilfe und geht in den wohlverdienten Ruhestand. Von den Anfängen in der Wohnstätte in Hattingen bis zu ihrer Leitungstätigkeiten in der Heidestraße und im Catharina-Rehage-Haus konnten alle auf eine für Frau Schwichtenberg erfolgreiche und arbeitsreiche Zeit...

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In Deutschland kam es nach Starkregen und Unwettern zu einer Hochwasserkatastrophe. Auch die Bewohner*innen unserer Hagener Wohnstätte musste vorübergehend vollständig evakuiert werden. Überschwemmungen, eingestürzte Häuser, Vermisste und Tote: die Bilder der Hochwasserkatastrophe in Deutschland und den angrenzenden Ländern machen uns...

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Badesee im Aufzugsschacht

Aktuelles

Das Wasser stieg unaufhaltsam auch im Christian-Ehlhardt-Haus – Gott sei Dank nur im Aufzugsschacht, aber dies war schon Anlass genug, hier schnellstens tätig zu werden. Nach dem starken und sintflutartigen Regen die vergangenen Tage drückte Wasser in den Aufzugsschacht und machte aus ihm in kürzester Zeit ein Schwimmbecken. Nachdem alle...

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Mehrere Bewohner von einer Lebenshilfe-Wohnstätte in Ahrweiler sind in der Hochwasserkatastrophe verstorben. In Sinzig im Landkreis Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) starben insgesamt neun Bewohner in einer Wohnstätte für Menschen mit Behinderung. Das bestätigte eine Sprecherin des rheinland-pfälzischen Innenministeriums am Donnerstagabend. ...

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Evakuierung beendet

Aktuelles

Am 15. Juli  wurde die Wasserversorgung in Hagen wieder in Betrieb genommen und Schäden an der Wohnstätte und auf dem Gelände gesichtet. Es gab zum Glück keine nennenswert Schäden am Gebäude und auch die Zuwegungen waren in Ordnung und so hieß es nach einem leckeren Mittagsessen in den Schwelmer Wohnstätten für die Bewohner*innen „..ab...

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Nachdem sich am 14.07.21 die Unwetter-/Hochwasserlage in Hagen zunehmend bedrohlich entwickelte und die Energieversorger das Wasser in Hagen Rummenohl abgestellt haben, haben wir uns kurzfristig für die vollständige Evakuierung der Wohnstätte Haus der Lebenshilfe in Hagen entschieden. Alle Bewohner der Hagener Wohnstätte wurden gemäß des...

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Impfen beim Einkaufsbummel: der EN-Kreis startet Impfaktionen in den Städten. Beim Shoppen, beim Spaziergang oder in der Kirche: Der Kreis plant gemeinsam mit den neun kreisangehörigen Städten mobile Impfungen, um möglichst vielen Menschen den Weg zur Spritze möglichst kurz und leicht zu machen. Die ersten Termine in Witten, Hattingen und...

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WAS TUE ICH, WENN ...

Aktuelles

... es mir nicht gut geht? Eine Frage, die wir uns alle immer wieder stellen. Wir, die Bewohner*innen der WG Heidestraße, können dies jetzt besser beantworten. Warum? Mitte letzten Jahres sind Hannah Bolle und Anika Meyer, Studentinnen der Fachhochschule Bielefeld im Studiengang Berufliche Bildung Pflege, an das BeWo unserer Lebenshilfe...

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Bunte Ostereier als Lichterkette? Hasenohren als Kerzenhalter? Bunte Küken mit Narzissen in der Hand? ….Häschen in Hülle und Fülle hoppelten in dieser Woche im Ellen Buchner Haus herum. Natürlich nur aus Porzellan - versteht sich! Man darf sich gerne fragen ob wir uns im Kalender vertan haben oder schon in vorösterlicher Stimmung sind!?...

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Thema: Was bedeutet Inklusion?

... zum AKTION MENSCH Video

Das Wort kommt aus dem Lateinischen (inclusio = Einschluss) und bedeutet Einbeziehung und unbedingte Zugehörigkeit. Inklusion heißt von Anfang an dabei sein. Kein Mensch soll erst in Sondereinrichtungen platziert werden, um ihn später in die Gesellschaft reintegrieren zu müssen.
So sollen Kinder mit und ohne Behinderung den gleichen Kindergarten, die gleiche Schule besuchen und dort die Unterstützung erhalten, die sie brauchen. Es geht um Teilhabe und Barrierefreiheit.

Inklusion, erklärende Grafik

Damit sind nicht allein der Abbau baulicher Hürden gemeint oder Signal-Töne an Ampeln. Für Menschen mit geistiger Behinderung ist beispielsweise eine leichte Sprache auf Formularen oder Schildern ganz wichtig, um sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden.

Stiftung Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen

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