Aktionstage26

Rückblick auf den Aktionstag am 8. Mai in Schwelm: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen am Freitag, den 8. Mai, in der Schwelmer Fußgängerzone ein deutliches Signal für Inklusion und Gleichberechtigung gesetzt. Unter dem diesjährigen Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ informierten Mitarbeitende, Ehrenamtliche und Angehörige über die Rechte von Menschen mit Behinderung und führten zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern.

Zwischen 9:00 und 13:00 Uhr hatten Interessierte die Möglichkeit, sich am Informations- und Aktionsstand direkt vor der Deutschen Bank über die Umsetzung von Inklusion auszutauschen. Im Mittelpunkt stand die Botschaft, dass die Rechte von Menschen mit Behinderung unteilbare Menschenrechte sind, die in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gelten. Ziel war es, das Bewusstsein für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung zu stärken und das Engagement der Teilnehmenden für eine inklusive Gesellschaft zu fördern.

Für Spiel, Spaß und Begegnung sorgte ein großes „Vier gewinnt“-Spiel. Kinder, Familien und Besucherinnen und Besucher konnten dabei miteinander spielen, ins Gespräch kommen und den Aktionstag auf unterhaltsame Weise erleben.

Ein weiterer Höhepunkt des Aktionstages war der Auftritt der inklusiven Tanzgruppe „Lebenshilfe Dancers“. Mit ihrer energiegeladenen Performance zogen sie zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und machten die Botschaft des Tages auf lebendige Weise erlebbar. Lebenshilfe-Bär Linus war ebenfalls vor Ort und sorgte besonders bei jüngeren Gästen für Begeisterung.

Dank des engagierten ehrenamtlichen Einsatzes von Angehörigen wurden bei frisch gebackenen Waffeln zahlreiche Begegnungen und Gespräche ermöglicht, die den Aktionstag zusätzlich bereicherten.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Besuch von Bürgermeister Stephan Langhard.  In seinen Worten betonte er die gesellschaftliche Verantwortung, Menschenrechte zu schützen, Vielfalt zu fördern und Inklusion als selbstverständlichen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens zu verstehen.

Die Lebenshilfe zieht eine positive Bilanz: „Die zahlreichen Gespräche und das große Interesse zeigen, dass das Thema Menschenrechte und Inklusion viele Menschen bewegt. Es ist wichtig, Haltung zu zeigen und deutlich zu machen: Menschenrechte sind nicht verhandelbar.“